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Pełczyce

Fot. Andrzej M. Wyrwa
WOIWODSCHAFT: zachodniopomorskie
KREIS: choszczeński
GEMEINDE: Pełczyce
DIöZESE: szczecińsko-kamieńska
DEKANAT: Choszczno
ERSCHLISSUNGSDATUM: ok.1290 r.
KASSIERUNG: ? 1539 r.
Geschichte

Geschichte die Abtei

Die ersten Zisterzienserinnen erschienen in Pełczyce im Jahr 1282. Der Konvent kam aus Stettin. Wahrscheinlich wurden die Nonnen hier durch Herzogin Mathilde,der Witwe Barmins I angsiedelt.
Nach ihrer Ankunft am Ort der zukünftigen Stiftung, begannen die Schwestern mit dem Bau einer Bleibe am Ufer des Panienski-Sees. Die Klosterkirche wurde um 1290 fertig gestellt, denn im Februar d.J. wurde,laut Urkunde, diese Kirche zu einem Wallfahrtsort erhoben. Für den Besuch der Kirche, oder für eine Schenkung bekamen die gläubigen Besucher 40 Tage Ablaß.
Markgraf Albert spendete 1290 den Zisterzienserinnen die ehemaligen Güter des Geschlechts Behrer mit dem Schloss am Panienski-See, in welchem der Konvent schon wohnte - den See, die Bevölkerung der Vorstadt Pełczyce , sowie auch umliegende Wiesen, Bäche und Felder. Zu ihrem Eigentum wurde auch die Klosterkirche mit sämtlichen Einnahmen. Dazu kam noch das Patronat der Stadtkirche von Pełczyce, welches ihnen Bischof Jaromir von Kamień übertrug.
Ein Jahr nach den ersten Schenkungen des Markgrafen Albrecht, gab es Schenkungen des pommerschen Geschlechtes der von Wedel, mit sechs Łan (1 Łan = 30 Morgen) im Dorf Brzezina, danach wiederum Schenkung von Markgraf Albrecht im Dorf Cossekondorp, Kukładło, Zydowo - wie auch Land entlang des Flusses Polka, wo auch der Bau von Stauwerken erlaubt wurde. Alle Schenkungen wurden im Jahre 1317 vom Stettiner Herzog Otto I bestätigt.
Während der ersten Hälfte des XIV Jahrhunderts gab es viele Schenkungen. Die Zisterzienserinnen bekamen die Dörfer Niepołocko,Płonno, Nadarzyn, Rowno, sowie Land in Brzeziny und Pełczyce. Die Brandenburger Markgrafen, Stettiner Herzöge, Rittergschlechter und herzogliche Beamte waren die Donatoren.
Trotz alledem kam das Kloster in eine wirtschaftliche Krise.Die ökonomische Situation war 1359 so tragisch, dass Bischof Jan von Kamień in den Pfarrkirchen seiner Diezöse ein besonderes Opfer ausrufen ließ. Abhilfe kam auch von den pommerschen Geschlechtern, die ihre Töchter zum Klostereintritt mit reichlichen Aussteuern bedachten. Erst 1376 war eine deutliche Verbesserung der Situation spürbar, bedingt durch weitere Schenkungen der pommerschen Herzöge.
Zu den Donatoren des Klosters gehörte auch der Stadtrat von Pełczyce.Zu dieser Zeit sicherten sich die Schwestern auch das Monopol für den Müllereibetrieb.
Insgesamt besaßen die Nonnen etwa zehn Dörfer, acht Seen,fünf Mühlen, Wiesen, Wälder und eine große Menge Ackerland. Die Güter lagen eng beieinander und konnten so leicht erhalten und bewirtschaftet werden.
Die Nonnen des Kloster stammten aus Rittergeschlechtern der Umgebung,sowie auch aus bürgerlichen Familien. Die Töchter der Bauern kamen ins Kloster, um die schwersten Arbeiten zu verrichten. Durch Ackerbau, Viehzucht und Müllereidienst-leistungen erarbeiteten sie die Gewinne für das Kloster.
Die Nonnen hingegen beschäftigten sich mit der Herstellung liturgischer Gewänder, Stickereien, und dem Kopieren und Iluminieren von Handschriften.
Anfang des XIV Jahrhunderts wurde beim Kloster ein Krankenhaus-Hospiz eingerichtet. Die Gelder für den Aufenthalt daselbst, wurde von den Insassen, unverheiratete Frauen, erbracht.Beim Eintritt brachten sie meistens ein Vermächtnis mit, welches ihnen die Fürsorge sicherte. Diejenigen, welche auch nicht das kleinste Vermächtnis mitbringen konnten, fanden Aufnahme auf Kosten des Klosters.
Infolge der Reformation wurde - wahrscheinlich 1539 das Kloster von Markgraf Jan aus Kostrzyn geschlossen. Die Nonnen bekamen bis zu ihrem Lebensende einen Unterhalt.Die zum Kloster gehörigen Güter übergab der Markgraf dem Geschlechte Waldow - und die Klosterobjekty wurden nach dem Tod der letzten Nonne zur Residenz des Markgrafen umgebaut.Unter bisher unbekanntenUmständen wurden im Jahr 1896 die Kirche, der Westflügel des Klosters und die Wirtschaftsgebäude abgebrochen.

↑ Haufen

Die Abtei des Objekt heute

Pełczyce heute

Das Kloster

Nur der Westflügel des Klosters mit herrlichen Gewölben des früheren Refektoriums ist erhalten geblieben. Der heutige Besitzer ist eine landwirtschaftliche Agentur. Es wurden Schritte unternommen, um eine Erneuerung des erhaltenen Klosterobjektes durchzuführen. Geplant ist die Umfunktionierung des Gebäudes in ein Zentrum für Rekreation und Kulturtourismus auf dem Zisterzienserweg.

Die ehemalige Zisterzienserkirche

Sie blieb nicht bis in unsere Zeit erhalten und wurde abgbrochen. Leider sind keine Einzelheiten darüber bekannt. Das Gleiche betrifft auch die Wirtschaftsgebäude und den Ostflügel des Klosters.

↑ Haufen

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